Jede Tüte, jeder Becher und jede Verpackung zählt

Living in a Plastic World

In den letzten Monaten sind immer mehr Menschen auf die Straße gegangen, um für Umwelt- und Klimaschutz zu demonstrieren. Das zeigt, dass bei vielen Menschen ein Umdenken stattfindet und ihr Bewusstsein für unsere Umwelt und deren Erhalt steigt. Das macht Hoffnung, dass auch Politik und Wirtschaft langfristig zu einem Umdenken bewegt werden können.

Demonstrationen sind ein wichtiges Mittel der Bevölkerung, um Veränderungsprozesse anzustoßen. Leider ist das aber nicht genug, um unseren blauen Planeten zu retten. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, selbst aktiv etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Mit kleinen Umstellungen im Alltag, die sogar Geld sparen.

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Die meisten Menschen kennen die erschreckenden Bilder von Müllstrudeln und -teppichen vor dem Sehnsuchtsort Hawaii. Dennoch reihen sich weiterhin Einweg-Plastik-Verpackungen in den Regalen unseren Supermärkte aneinander. Mittlerweile tummeln diese Alltagsverpackungen sich zwischen Delfinen, Haien, Meeresschildkröten und anderen Meeresbewohnern, da sie aus unseren Städten über Flüsse in die Meere gelangen. Wichtig ist aber auch der oft vergessene Hauptverschmutzer und Zerstörer der Artenvielfalt unserer Meere: die Fischfangindustrie. Viele denken hier an Walfänger oder Robbenschlächter, die aber nur einen Teil des Problems ausmachen. Dazu ein kleiner Vergleich: die oft gescholtenen Einweg-Plastikstrohhalme machen „nur“ ca. 0,3 % des weltweiten Meeresplastiks aus, Fischereiabfälle (zum größten Teil Fangnetze) mehr als 50 %!

Viele Unternehmen setzen auf besonders auffällige Verpackungen – häufig aus Plastik – um ihre Produkte zu vermarkten. All die bunten und schönen Verpackungen landen dann kurz nach dem Kauf in der Gelben Tonne – selbstverständlich nur im Idealfall, denn eine sorgsame Mülltrennung findet in der breiten Masse weder in der Industrie noch in Haushalten statt. Was das bedeutet zeigt ein Blick auf Schätzungen von Umweltschutzorganisationen nach denen pro Minute eine LKW-Ladung Plastikmüll in unsere Ozeane gekippt wird. 

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KM² Landfläche Deutschlands

Was ist das Überhaupt, ein Startup?

Der Begriff ist wirtschaftswissenschaftlich relativ neu. Ein Startup kann einerseits beschrieben werden als eine „Unternehmensgründung mit einer innovativen Geschäftsidee und hohem Wachstumspotenzial“ (Wikipedia) oder etwas ausführlicher, als „ junges, noch nicht etabliertes Unternehmen, das zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee mit geringem Startkapital gegründet wird und i.d.R. sehr früh zur Ausweitung ihrer Geschäfte und Stärkung ihrer Kapitalbasis entweder auf den Erhalt von Venture-Capital bzw. Seed Capital (evtl. auch durch Business Angels) angewiesen ist.“ (Gablers Wirtschaftslexikon). Andere Begriffe für Venture Capital sind angel investing, equity crowdfunding und seedfunding.

Die bekannten globalen Startups der 2000er Jahre trugen Namen die in der digitalen Welt des Jahres  2021 Jahre fast schon einen so antiken Beigeschmack tragen wie „General Electric“, „Siemens“ und „Krupp“ in der analogen: Damals kleine Startups, die Venture Capital-finanziert waren und heute Teil unseres Alltags sind, waren Amazon, Facebook, Twitter, Dropbox und Paypal und viele viele andere. Es gibt aber auch einstige Branchen-Größen die heute völlig in Vergessenheit geraten sind: Wer erinnert sich noch an Excite, Ask.me, Napster, Altavista oder Mosaic?

In der Regel werden die folgenden Startup-Phasen genannt, die ein neu gegründetes innovatives Unternehmen in den ersten Jahren idealtypisch durchläuft (Quelle: einstein1.de):

1 Pre-Seed

2 Seed

3 STARTUP

4 1. Stage

5 2. Stage

6 3. Stage

STARTUPS IN DEUTSCHLAND

In Deutschland waren bekannte Startups der frühen 2000er Alando (nein, damals noch ohne „Z“), Ricardo, Primus Online, Tallyman, Yellout und snacker.de. Die bekanntesten deutschen Unternehmensgründungen damals waren Auktionshäuser. Alle genannten Startups sind aufgekauft worden oder mussten ihr Geschäft aufgeben. Andere Gründungen aus dieser Zeit haben sich etabliert und gehören mittlerweile zum Alltag der Deutschen, ohne dass man sie überhaupt noch als Startup wahrnehmen würde. Das sind neben vielen anderen: Immobilenscout24, Check24, Trivago, XING, Mymuesli und viele andere.

Aber fast forward ins Jahr 2021. Die vor 20 Jahren noch raren Neugründungen haben sich etabliert und es gibt in Deutschland jedes Jahr mehrere Dutzend neue Startups. Zu den erfolgreichsten deutschen Newcomer:innen der letzten zwei Jahre zählen Charge X (modulare Ladesystem für E-Autos.), Toposense (Produktion von 3D-Ultraschall-Sensoren), Motionminers (Künstliche Intelligenz), Foodpunk (erstellen individuelle Ernährungspläne und produzieren eigene Lebensmittel) sowie Physec (Kryptographie) (Quelle: sevdesk.de).

Mittlerweile gibt es in fast allen deutschen Großstädten Startup-Interessenverbände oder -Initiativen. So gibt es in Berlin die „Berlin Startup Unit“, in Düsseldorf die „Düsseldorf Startups“, sowie hier in Köln den „Startplatz“. Hier kann man sich austauschen zu Themen wie Finanzierung, Workspace und Manpower, hier werden Potenziale zu Kooperationen und Synergien ausgelotet und Kontakte zu Investierenden geknüpft.

Unsere Wanderwegs-empfehlungEN

Bekannte Wanderwege in Deutschland sind beispielsweise der Harzer Hexen-Stieg in Osterode am Harz oder auch der Eifelsteig. Speziell in Nordrhein-Westfalen bieten sich der Bergische Weg, der Natursteig Sieg oder auch der Kölnpfad an. Es gibt auch die Möglichkeit, abseits der bekannten Wanderwege entlang zu laufen. Hier ist es von Vorteil die Wege bereits zu kennen.

Envelio

Schwarz-
waldsteig

Natursteig
Sieg

Kölnpfad

Bergischer
Weg

Harzer
Hexen-Stieg

Eine Regenjacke, Blasenpflaster und eine Zeckenzange werden sich für den Fall der Fälle ebenfalls als nützlich erweisen. Während meiner letzten Wanderung, von Siegburg nach Hennef, lief ich mir die Füße blutig. Nur, weil ich keine richtigen Wanderschuhe getragen habe. Zwar hatten die Schuhe ein großes und adäquates Profil, mit dem ich auch gut über steinige Wege laufen konnte, allerdings waren sie schon zu abgenutzt. Das hatte leider unschöne Folgen: Nach Pausen war das erneute Loslaufen sehr schmerzhaft und am nächsten Tag hatte ich Muskelkater. Der hat mir allerdings bewiesen, dass ich meinem Körper etwas gutes getan habe. Einige Tage später waren weder die Blasen, noch der Muskelkater zu spüren und mit guten Wanderschuhen war ich für die nächste Wanderung gewappnet.

Das Wandern gibt mir die mentale Kraft, meine Vergangenheit gesund zu verarbeiten und, ebenso gesund, in die Zukunft zu gehen. Es stärkt meine Verbundenheit zur Natur und erdet mich. Ich verbringe Quality Time mit mir selbst. Das Wandern bietet eine entspannte und zwanglose Alternative zum stressigen (Berufs-) Alltag. Im Sommer ist es in vielen Wäldern außerdem wesentlich kühler. Nur Mut: Einfach mal aufraffen und losgehen, die Belohnung ist ein einzigartiger Blick auf die Schönheiten unserer Natur. ×

Foto ––––  © Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz 
Foto ––––  © Jev Lueyjoe Ozark Drones

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